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Mittwoch, 7. September 2022

Die Schlacht an der Trollstraße

 

Wir schreiben das Jahr 1950 D.Z. Der Trollhäuptling Buhrdûr hat große Landstriche der Niederungen verheert und ist mit seiner Schar auf dem Rückweg  zu ihren Verstecken in den Ausläufern der Nebelberge. Ihr Weg führt sie durch die Randbezirke von Khazad-dûm und wurden schon früh von den aufmerksamen Spähern der Zwerge entdeckt. Durin VI. ließ schnell eine Streitmacht ausrücken, um die Horde zu stellen.




Das Schlachtfeld. Der Weg, den die wilde Horde nehmen muss, wird links von den Ausläufern Khazad-dûms und rechts von einem namenlosen Flusslauf begrenzt. 








Buhrdûr muss versuchen durchzubrechen, während die Zwerge ihre Streitmacht in zu 2/3 in "Khazad-dûm" und zu 1/3 in der Zielzone des Bösen aufstellen müssen.


Die kurzbeinigen Bartgesichter haben neben vielen Bogenschützen sogar eine von ihren teuflischen Maschinen aus dem Keller geholt, um es den Trollen schwer zu machen. Feiglinge!




Das kleine Häufchen allerdings, welches es wagt sich uns in den Weg zu stellen wird gnadenlos zerquetscht werden!


 

Und so beginnt es. Buhrdûr hetzt seine Hunde den feigen Pfeilzwerge entgegen und stampft mit seinen Trollen auf die Blockade zu.




Geifernd und in wilder Raserei stürzen sich die Warge auf die Zwerge.


Die Trolle freuen sich schon darauf die Zwerge auseinanderzunehmen.
 

Dem Kommandant der Zwerge entgleitet in dieser frühen Phase der Schlacht etwas die Gesichtsfarbe.


Die Warge zerreißen in blinder Wut die Balliste und schicken sich an, die Linie der Zwerge aufzurollen.


Doch leider darf man Zwerge nicht unterschätzen. Ein beherzter Gegenangriff der Bogenschützen reißt das Rudel auseinander und ein Großteil der Bestien liegt erschlagen am Boden.


Der Grimwarg versucht winselnd den wütenden Bogenschützen zu entkommen und zumindest noch von hinten zu stören. Aber er wird wie der Rest des Rudels von gut gezielten Pfeilen erledigt.




Buhrdûr ist ziemlich wütend und enttäuscht über die Performance seiner Hündchen.


Die Zwerge ziehen ihre Kräfte zusammen, um den tobenden trollen zu begegnen.


Der Kampf beginnt und die ersten Zwerge fallen unter den schwingenden Hämmern der Trolle.


Doch die Zwerge schaffen es geschickt die Trolle in vereinzelte Kämpfe zu verwickeln und der erste Troll geht zu Boden.


Die Trolle kämpfen verbittert, doch die erfahrenen Krieger aus Khazad-dûm beginnen die behäbigen Trolle einzukeilen.
 

Von allen Seiten von zwergischen Äxten bedrängt wird der nächste Troll gefällt.


Buhrdûr kämpft wie ein Berserker, doch gegen die Übermacht der Zwerge kann er nicht wirklich anstinken.


Unter dem wilden Jubel der Zwerge fällt der dritte Troll. 


Und schließlich wird auch Buhrdûr und der letzte verbliebende Höhlentroll überwältigt.

Baruk Khazâd! Ein überragender Sieg für die Söhne Durins.
Die Troll und Warghorde hat Spaß gemacht zu spielen, allerdings leider nicht wirklich schlagkräftig. Wenn die Trolle in der Unterzahl sind, verlieren sie schnell ihren Schrecken. Die Warge sind als Kerneinheit einfach zu verletzlich. Und Buhrdûr bringt dann doch zu wenig Heldentum mit, um bei entscheidenden Nahkämpfen die Initiative zu erzwingen. Aber cool ist die Truppe trotzdem. Eines Tages wird es Vergeltung geben! 

Mittwoch, 31. August 2022

Die wilde Horde

 So 3-4 mal im Jahr spiele ich eine Runde Middleearth tabletop. Nach wie vor eines meiner liebsten Systeme überhaupt. Wir spielen immer 500 punkte, was eine schöne überschaubare Größe darstellt, ohne dass alles in einer Kniffelorgie ausartet. Für das letzte Spiel wollte ich meinen Gegner überraschen und etwas ungewöhnliches ausprobieren. Eine "wilde Horde" aus Trollen und Wargen. Dafür habe ich 3 Höhlentrolle meiner Moriagoblins überarbeitet und einen weiteren, der noch in meinem Zinnberg schlummerte umgebaut und bemalt. 

Buhrdûr, den Trollhäuptling hatte ich auch noch auf Halde und habe ihn zu diesem Anlass gebaut und bemalt. Auch 6 Warge hatte ich bereits für meine Goblins bemalt und weitere 6 und den Grimwarg bereits gebaut und grundiert.  


Die Horde, bereit das Land zu verwüsten.

Buhrdûr in seinem selbstgehäkelten Tant. Ein wirklich gelungenes Modell des erweiterten Hintergrunds. Ich habe ihn auf ein 60mm Base gestellt. Einfach weil es cooler aussieht.

Der Grimwarg. Auch ein wunderschönes Modell des erweiterten Hintergrunds. 

Das Rudel. Die Hälfte der Modelle habe ich vor 20 Jahren bemalt. Die andere Hälfte vor ein paar Wochen. Kann jemand den Unterschied sehen? Ich fand es wirklich spannend und unterhaltsam den Stil der alten Bemalung aufzugreifen und so gut es ging aufzugreifen.

Die Trolle. Auch dieses Jungs habe ich auf 60mm umgebased. Legal spielbar sind sie damit nicht mehr. Aber da ich eh kein Turnierspieler bin ist das wumpe. Sieht einfach besser aus. Nr. 1 ist der älteste Troll. Nummer 3 und 4 sind vielleicht 18 Jahre alt (oder wann auch immer die erschienen sind). Nummer 2 habe ich mit Buhrdûr zusammen vor ein paar Wochen gebaut und bemalt. Auch da hat es mir Spaß gemacht das alte Malshema aufzugreifen.















Sonntag, 3. Juli 2022

 

Ich hatte ja bei Aliens viel Spaß mit den Contrast-Paints. Also wollte ich mal ausprobieren wie sich die Farben machen, wenn man das Spektrum erweitert. Beim Malen mit den Contrasts war mir ziemlich schnell klar, dass Papa Nurgle ein recht dankbarer Kanditat dafür sein dürfte. Also habe ich einen alten Scotia Grendel Troll und ein paar Seuchenhüter aus dem Zinnberg gekramt. Dämonen kann man immer gebrauchen. Für den Troll habe ich noch ein 40x40mm SquareBase gefräst, damit der Junge sich auch gut ins Bild fügt.  















Donnerstag, 7. Januar 2021

Mittwoch, 2. Oktober 2019

Rückkehr nach Moria Teil 2


Um meine alte Moria Armee auf einen neuen Stand zu bringen, bekommen alle Modelle ein einheitliches Basing. Es war mir schon immer ein Dorn im Auge, dass bei dieser gewachsenen Armee sich nicht wirklich ein einheitliches Gesamtbild ergeben hatte.


Die ältesten Goblins dieser Armee habe ich 2003 bemalt. Nicht besonders schön aber durchaus noch brauchbar.

Wie man sieht habe ich die Bases damals recht stiefmütterlich behandelt, aber immerhin war ich bereits vom Goblin-Green-Base weggekommen.


Bei allen Figuren habe ich einen Fuss vom Base geknipst und einen Stein druntergeschoben. Zusätzlich kam noch etwas unterschiedlich grober Sand drauf.


Die Bases habe ich dann schwarz gepinselt und neu bemalt.

Eigentlich nicht weiter dramatisch vom Aufwand her. Läppert sich allerdings bei der Menge an Figuren.


Das Ergebnis hat sich aber durchaus gelohnt. Hier und da habe ich noch ein paar zusätzliche Highlights spendiert. 


Auch die neu bemalten Helden fügen sich schön ein. Die 17 Jahre die zwischen den Bemalungen liegen, sind auf den ersten Blick nicht zu erkennen. 


So, damit habe ich jetzt eine schicke neue Armee ohne dass ich besonders großen Aufwand betreiben musste.

Mal gucken, ob ich den Drive halten kann und mich als nächsten auch endlich mal den "neuen" Einheiten widmen werde.